Geschichte

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Eine gute Geschichte: 135 Jahre bauen mit Ditting

Zwei Zahlen genügen, um zu zeigen was die Richard Ditting GmbH & Co. KG auszeichnet: 5 Generationen der Inhaberfamilie haben sie in ihrer 135-jährigen Geschichte geprägt, übergeben wurde die Staffel stets von Vater zu Sohn beziehungsweise Schwiegersohn. Ein Rückblick auf mal schwierige, oft erfolgreiche und meist bewegte Zeiten.

Kontinuität und Innovation

Zwei grundlegende, nur scheinbar gegensätzliche Werte prägen die Geschichte der Richard Ditting GmbH & Co. KG von Beginn an. Das zeigt sich schon in der personellen Entwicklung des Familienunternehmens: Über einen Zeitraum von fast 130 Jahren wurde es durch nur vier Mitglieder der Inhaberfamilie jeweils mehrere Jahrzehnte lang geführt und gestaltet. Der Wechsel zur fünften Generation wurde dann ab 2007 sorgfältig vorbereitet – und 2012 endgültig vollzogen.

Begonnen hatte die Firmengeschichte zunächst mit einer bescheidenen Kleinanzeige: Maurermeister Hermann Michels empfahl sich im Rendsburger Wochenblatt am 8. März 1879 zur „Übernahme von Neubauten und Reparaturarbeiten“. Bald folgten erste Aufträge, unter anderem für den Bau einer Kapelle und eines Wasserturms. 1912 ging Hermann Michels’ bereits angesehenes Baugeschäft an dessen Schwiegersohn Richard Ditting über. Der gelernte Steinmetz und Absolvent der Bauschule Stuttgart begriff früh, wie sehr moderne Baustile die Branche verändern würden. Er verstand, dass die Zukunft dem noch vergleichsweise jungen Baustoff Beton gehörte. Entsprechend etablierte er neben dem Hochbau auch Straßen-, Tief- und Eisenbetonbau als weitere Geschäftsfelder. So setzte sich der Betrieb von vielen Wettbewerbern ab, die umbenannte „Firma Richard Ditting, Rendsburg“ wurde zu einem namhaften Bauunternehmen in der Region.

Moderne Management-Methoden

1939 übernahm mit Richard Dittings Sohn Rolf erstmals ein diplomierter Ingenieur die Geschäftsführung. Während der folgenden Kriegsjahre leistete er zunächst lange Wehrdienst, seine Firma wurde zwischenzeitlich mit einem anderen Hochbaubetrieb zu einer Kriegsarbeitsgemeinschaft verbunden. In der Nachkriegszeit verantwortete Rolf Ditting dann die Umstrukturierung des Unternehmens; er legte Wert auf moderne Management-Methoden, stellte vor vielen Wettbewerbern auf elektronische Datenverarbeitung um.

Neue Baustellen, neue Niederlassungen

1973 trat auch sein Sohn Richard ins Unternehmen ein. Anders als ursprünglich geplant, übernahm er nur ein Jahr später schon die Geschäftsführung – Rolf Ditting war ebenso früh wie überraschend verstorben. Richard Ditting führte die eingeleitete Modernisierung des Unternehmens fort, teilte es in die Geschäftsbereiche Hochbau, Tiefbau sowie Projektentwicklung ein und schuf dadurch klare Organisationsstrukturen. Über Schleswig-Holstein hinaus engagierte er sich im gesamten norddeutschen Raum sowie in Polen und Österreich beim Tankstellenbau. Außerdem gründete er weitere Niederlassungen, etwa in Hamburg und Berlin. Unter seiner Führung arbeitete die Richard Ditting GmbH & Co. KG mit den größten deutschen Projektentwicklern zusammen und setzte Entwürfe von namhaften Architekturbüros um. Auch das markante Bürogebäude „Dockland“, einen der aufsehenerregendsten Neubauten in Hamburg, baute sie schlüsselfertig.

Die fünfte Generation tritt an

2012 zog sich Richard Ditting nach 38 Jahren von der operativen Geschäftsführung zurück. Schon 2007 war sein Sohn Nikolaus in die Unternehmensspitze eingetreten; zuvor hatte der studierte Betriebswirt bereits Erfahrungen in anderen Unternehmen der Branche gesammelt. Bei Ditting baute er zunächst vor allem den Geschäftsbereich Projektentwicklung aus. Er erschloss neue Wachstumspotenziale, etablierte die Richard Ditting GmbH & Co. KG als renommierten Akteur bei der Realisierung großer Wohnungsprojekte in Hamburg. Unterstützt von zwei weiteren Geschäftsführern prägt Nikolaus Ditting nun als geschäftsführender Gesellschafter die Zukunft des familieneigenen Unternehmens.

 

 

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